Alkohol und die Gesundheit

Alkohol ist streng genommen ein Gift, welches wir unserem Körper zuführen. Besonders deutlich wird die “Vergiftung”, wenn wir zu viel getrunken haben. Meistens endet die Party dann mit der Entleerung des Magens, um es milde auszudrücken.

Vor allem zur Karnevalszeit wird gerne mehr getrunken, als eigentlich verkraftet wird. Was das für Auswirkungen haben kann und wie die Karnevalszeit trotzdem bestmöglich überstanden wird, betrachten wir in diesem Artikel.

Alte Mythen, wieder Spruch Bier auf Wein, das lass’ sein stellen wir dabei auf den Prüfstand. Vorweg sei gesagt, dass möglichst nicht zu sehr gemixt werden sollte. Der Körper ist nicht darauf ausgelegt, möglichst viel Alkohol aus unterschiedlichen Quellen zu verstoffwechseln.

Was ist mit Bier auf Wein?

Zwar ist diese Volksweisheit jedes Jahr aufs Neue in voller Munde, jedoch macht dieser Spruch nicht viel Sinn. Als Faustregel sei angemerkt, dass je höher der Alkoholgehalt, der Magen gereizt wird. Daher lässt sich auch das Phänomen von Bier auf Wein erklären.

Wein hat normalerweise einen höheren Alkoholgehalt. Der Magen ist daher schon relativ gereizt. Kommt zwischendurch noch ein Schnapps oder Bierchen, steigt schnell die Übelkeit.

Wie viel Alkohol jemand verträgt, ist von mehreren Faktoren abhängig.
Daher lässt sich auch nur schwer sagen, wie viel jemand trinken sollte, um eventuell nicht geplante Übelkeit zu vermeiden.

Wie viele Gehirnzellen werden pro Rausch vernichtet?

Wie viele Gehirnzellen tatsächlich Schaden nehmen, kann nur geschätzt werden. Eine genaue Faustformel existiert nicht.  Bekannt ist jedoch, dass Leute, die oft einen Vollrausch haben und bereits erblich vorbelastet sind, ihre Wahrscheinlichkeit steigern, Krankheiten wie Demenz zu bekommen.

Auch die Leber und die Nieren werden in Mitleidenschaft gezogen. Ein kompletter Vollrausch ist für den gesamten Körper eine ziemliche Belastung.
Der bekannte “Kater” am nächsten Morgen ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Alkoholkonsum ein wenig über die Stränge geschlagen hat.

Möglichkeiten, den Kater zu vermeiden

Garantie für einen katerfreien Morgen, gibt es nicht. Jedoch kann mit kleinen Tricks versucht werden, das Beste zu erreichen. Mit kleinen Tricks, wie dem Konsum von genügend Wasser, lässt sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Kater deutlich senken.

Bei übermäßigem Alkoholkonsum, wird dem Körper ziemlich viel Wasser und Mineralien entzogen. Wer dafür sorgt, dass die ausgeschiedenen Stoffe wieder ihren Weg in den Körper finden, tut seiner Gesundheit etwas Gutes.

Ungefähr ein bis zwei Stunden sollte nochmal ausgiebig gegessen werden.
Das hat den Nutzen, dass der Magen nicht leer ist und der Alkohol damit nicht unnötig schnell in die Blutbahn gelangt.

Der wohl einfachste Rat, den wohl jeder befolgen kann besteht darin, nicht zu übertreiben und langsam zu trinken. So lässt sich Spaß haben, ohne die Gesundheit unnötig zu gefährden.
Jeder sollte dennoch sein Limit kennen.