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Heilende Nuss – Cashewkerne

Nüsse sind nicht nur ziemlich lecker, sondern bieten bei mäßigem Genuss auch zahlreiche positive Aspekte. Insbesondere sind Cashewkerne wahre Nährstoffgiganten. Generell ist bekannt, wie eiweissreich Nüsse sind. Aus diesem Grund sind Nüsse, Kerne und Samen auch besonders bei Vegetariern beliebt, die versuchen, ein wenig Muskelmasse aufzubauen. Als Ersatz zum Fleisch, eignen sich die Nüsse jedoch nur bedingt. Zwar sind die Nährstoffe breit gefächert, aber der Fettgehalt ist leider auch nicht ohne.

Ist das Wohlbefinden ein wenig getrübt, können Cashewkerne auch als natürliches Antidepressivum herhalten. Der Stoff L-Tryptophan unterstützt den Körper beim Aufbau von Serotonin. Dieses Hormon ist auch unter dem Namen Glückshormon bekannt. Obwohl der Fettgehalt relativ hoch ist, können die kleinen, halbmondförmigen Kerne sogar beim Abnehmen helfen. Zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung und genügend Sport, wird zusätzlich das Herz geschützt.

Die Geschichte vom Cashewbaum

Seinen Ursprung hat der Cashewbaum in Brasilien. Erst im 16. Jahrhundert wurde dieser Baum, der zu den Sumachgewächse zählt, durch Eroberer nach Afrika und Indien importiert. Die klimatischen Bedingungen sind in diesen Länder nahezu perfekt. Wie ist der Cashewkern überhaupt zu seinem außergewöhnlichen Namen gekommen? Der traditionelle Name lautet eigentlich Acaju. Da die Kerne ähnlich aussehen, wie der Sichelmond oder auch eine Niere. Da liegt es nahe, dass die Bedeutung von Acaju so viel bedeutet, wie Nierenbaum. Im laufe der Zeit, wurde aus Acaju dann Caju und schließlich der heutige Begriff.

Wie vieles aus der Medizin, haben die Ureinwohner schon früh die heilende Wirkung von Naturprodukten erkannt. Sogar ohne jahrelang intensiv zu forschen, wie wir das heute machen. Neben den leckeren Kernen, bietet der Baum auch Hilfe bei Zahnfleischentzündungen an. Seine Rinde hilft gegen Entzündungen und Hautausschlägen. Um bei Magenproblemen nicht auf Chemie angewiesen zu sein, können die Blätter auch gegen diese Bedürfnisse verwendet werden.

Ist der hohe Preis gerechtfertigt?

Nicht nur im Bioladen sind die Preise für diese kleinen Köstlichkeiten ziemlich hoch. Schauen wir uns die Art der Verarbeitung an, wird schnell klar, warum die Preise relativ hoch sind. Alleine der weite Weg, bis die Kerne überhaupt im Verarbeitungsort eintreffen, muss finanziert werden.

Wichtig für die Qualität ist die natürliche Reifung. In der Realität sieht es meistens anders aus. Da die Cashewäpfel bei der perfekten Reife selbstständig vom Baum fallen, ist Geduld notwendig. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Händler gezwungen, bei der Ernte dieses Prozess zu unterbrechen. Unreife Kerne schmecken nicht sonderlich gut und sind dazu auch nicht so gesund, wie die reifen Verwandten.

Getrocknet und geröstet gelangen die Kerne schließlich zu uns. Wer gerne einmal wissen möchte, wie die Cashews in der Natur schmecken, muss einmal schauen, ob Läden Rohkostqualität anbieten. Diese Cashewkerne sind entsprechend unbehandelt und bieten den vollkommenen natürlichen Geschmack.
Eine handvoll Nüsse am Tag kann schon helfen, die Gesundheit drastisch zu verbessern.

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